Wenn du noch nicht reich bist oder aus einer wohlhabenden Familie stammst, hast du höchstwahrscheinlich noch nichts von den Gesetzen des Geldes gehört. Diese Gesetze sind die Grundlage, wenn du Vermögen aufbauen willst.

Reichtum hat weniger mit Glück oder Zufall zu tun, sondern mit dem Wissen und anwenden von diesen Gesetzen. Wenn du diese Regeln einhältst und umsetzt, bist du auf einem guten Weg zum Wohlstand.

1. Gesetz: Das Gesetz des Ausgebens (Konsumverzicht)

Das erste Gesetz besagt, dass du dich nicht von deiner Gier beherrschen lassen sollst, sondern deine Gier beherrschen musst. Damit ist gemeint, dass du bescheiden bist und nicht mehr ausgibst, als du einnimmst. Jetzt denkst du wahrscheinlich, dass ist doch logisch.

Aber wie wir wissen, liegen zwischen Theorie und Praxis oftmals Welten. Denn wenn du dich umblickst, siehst du sehr viele junge Menschen, die großen Wert auf Materielles legen, obwohl sie es sich nicht leisten können. Dies ist dank Konsumkrediten möglich. Vergiss aber nie, dass auch jeder Konsumkredit und jedes überzogene Konto auch irgendwann mal wieder ausgeglichen werden muss.

Achte bei deinen Ausgaben immer darauf, ob es sich um eine Notwendigkeit (z.B. Lebensmittel, Miete, Wasser) oder um einen Wunsch (z.B. neueste Kleidung, Schmuck, Handy, Fernseher) handelt. Wenn es sich um einen Wunsch handelt, verzichte darauf.

2. Gesetz: Das Gesetz des Sparens (Spare mindestens 10%)

Konsumverzicht und Sparen gehören zusammen. Vielen fällt sparen sehr schwer und sie verschieben es immer wieder auf später. Wenn du auf unnötigen Konsum verzichtest, dann fällt dir sparen leichter und es macht zudem auch noch Spaß.

Denn wenn du siehst, wie deine Schulden weniger werden, du Geld anhäufst und es investieren kannst, fängt es an, Spaß zu machen. Zudem verschwinden auch Geldsorgen, da du endlich genug Geld hast um eine kaputte Waschmaschine reparieren oder ersetzen zu lassen.

Es gibt einen einfachen Trick um nicht in Versuchung zu kommen, alles auszugeben. Lege am Monatsanfang, gleich dachdem du dein Gehalt erhalten hast, 10 Prozent davon zur Seite.

Wenn du jetzt meinst, das ist viel zu viel und dir bleibt zu wenig zum Leben übrig, dann mach es trotzdem. Du wirst sehen, dass du genauso gut mit 90 Prozent auskommst.

Denk dran, was nötig ist und was du dir wünschst. Wenn du nur kaufst, was nötig ist, wirst du mit deinem Geld auskommen. Am besten richtest du dir einen Dauerauftrag ein, bei dem du automatisch am Monatsanfang deine ausgerechneten 10 Prozent auf ein Tagesgeldkonto überweist.

3. Gesetz: Das Gesetz des Investierens (Lasse dein Geld für dich arbeiten)

Das dritte Gesetz sorgt dafür, dass du nicht mehr Zeit gegen Geld tauschen musst. Reich wirst du nur, wenn du nicht Zeit gegen Geld, sondern Geld gegen mehr Geld eintauschst.

Was heißt das jetzt genau? Wenn du angestellt bist und jeden Monat dein gespartes Geld auf ein Sparbuch legst, ist es ein erster Schritt, jedoch hast du für diese Geld deine Zeit eingetauscht.

Aber reich wirst du davon noch lange nicht. Wenn du deine 10 Prozent, die du jeden Monat sparst, in Aktien, ETF´s oder Immobilien investierst, erhältst du daraus eine Rendite, die du wieder anlegen kannst und dadurch wieder Geld erhältst (Zinseszinseffekt).

Dein Geld arbeitet somit für dich. Deine Erträge aus Aktien, ETF´s, Immobilien oder anderen Investitionen nennt man auch passives Einkommen. Es ist ein Weg zu finanziellem Wohlstand.

4. Gesetz: Das Gesetz der Vorsicht (Achte auf dein Geld und behüte es)

Auf dem Weg zum Wohlstand wirst du vielen Versuchungen widerstehen müssen. Und die sind ziemlich groß und oft ziemlich verlockend. Stell dir vor, du hast die ersten drei Gesetze beachtet und dir dadurch ein kleines Vermögen angespart und investiert.

Nun kommen Gelegenheiten und Verlockungen, die du dir mit deinem bereits angesparten Geld leisten könntest. Kannst du widerstehen oder verprasst du dein mühsam zusammengespartes Geld? Klar, sollst du dir auch schöne Dinge kaufen, aber es macht keinen Sinn, zuerst zu sparen um es dann wieder zum Fenster rauszuwerfen.

Deshalb schütze dein Vermögen vor Verlockungen und sei vorsichtig bei riskanten und unbekannten Geschäften. Investiere in nichts, was du nicht verstehst.

5. Gesetz: Das Gesetz der Demut (Werde nicht übermütig)

Sobald du die ersten vier Gesetze befolgst, wirst du schnell erste Erfolge sehen und Geld ansammeln. Wenn du Geld hast, werden auch andere darauf aufmerksam und dich früher oder später um Geld bitten, um ihre eigenen Ideen zu finanzieren.

Es kann sein, dass dich manche bedrängen, wie wichtig es ist, dass du ihnen dein Geld leihst und wie auch du davon profitierst. Wenn du das Gesetz der Demut befolgst, dürfen dich all diese Dinge nicht interessieren, denn du wirst mit ziemlicher Sicherheit scheitern und dein Geld verlieren. Investiere in keine Vorhaben, die du nicht verstehst oder die unrealistische Gewinne versprechen. Reich wird man nicht über Nacht. Deshalb achte immer darauf, in was du dein Geld investierst.

Vertraue niemals den Ratschlägen von Spekulanten oder Betrügern, die unrealistisch hohe Renditen versprechen. Wenn du die Gesetze des Geldes kontinuierlich befolgst, wirst du sehen, dass du es schaffen kannst, dir finanziellen Wohlstand aufzubauen.

Das Buch „Der reichste Mann von Babylon*“ beschreibt diese Gesetze des Geldes anhand von Parabeln. Ich kann dir diese Buch nur ans Herz legen, wenn du dich mit diesen Gesetzen vertraut machen willst.